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Kino: A Beautiful Mind mit Russel Crowe

A_Beautiful_Mind
Kategorie
Kino
Datum
Mittwoch, 23. September 18:00 - 19:30
Veranstaltungsort
KIJUZ Freudenstadt, Forststrasse 23, EG
Telefon
07441-7487
E-Mail
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Webseite

Nur kleine Geister halten Ordnung, Genies überblicken das Chaos. Bei John Forbes Nash Junior herrscht allerdings das Chaos im genialen Geist, was den Überblick erheblich erschwert: Der amerikanische Mathematiker leidet an paranoider Schizophrenie. Dennoch wurde er 1994 mit dem Nobelpreis ausgezeichnet. Aus seiner Lebensgeschichte zimmerte der Autor Akiva Goldsman ein hollywoodtaugliches Drehbuch - keine authentische Biographie, wie er nicht müde wird zu betonen. Seine Geschichte basiert lose auf Nash's Lebensstationen und dreht sich um die Pole Genie und Wahnsinn, vermischt mit der unumgänglichen Liebesgeschichte.

Auf den ersten Blick nicht gerade der Stoff, der ein actionverwöhntes Publikum bei der Stange zu halten vermag - immerhin gelten Mathematiker kaum als trendige Identifikationsfiguren. Regisseur Ron Howard ("Apollo 13", "Ransom") und Russell Crowe als Mann der Stunde hauchen dem Zahlenzauberer aber ein eigensinniges Leben ein. Schon bei seiner Ankunft an der Eliteuniversität Princeton trägt das Landei Nash seine Ecken und Kanten zur Schau: Er hält herzlich wenig von sozialen Umgangsformen, dafür umso mehr von sich selbst. Die Arbeiten seiner Mitstudenten stempelt er verächtlich als bar jeder originellen Idee ab und Vorlesungen besucht er aus Prinzip nicht, weil sie seinen brillanten Geist mit unnützem Gedankengut infizieren könnten. Wohl in seiner Haut fühlt sich der junge Angeber allerdings nicht, denn nicht einmal er selbst kann seinen hohen Ansprüchen gerecht werden. Es sei denn, er fände die eine, einzigartige Idee, die ihn über das Mittelmass hinauskatapultieren würde. Bis dahin erntet er aber von den Studentinnen Ohrfeigen und von seinen Kollegen Hohn und Spott.

Diesen kontroversen Charakter verkörpert Crowe mit erstaunlicher Intensität. Er ergibt sich in körperliche Ticks, ohne zu übertreiben, paart eine durchdachte Ausdrucksweise mit bubenhafter Ungeschicktheit und pendelt zwischen Schüchternheit und selbstzerstörerischem Eigensinn. Daneben spielt die Handlung, die Nash vom plötzlichen Erfolg in die Hölle der Schizophrenie führt, die zweite Geige. Sie hat ihre originellen Wendungen, klimpert aber auch auf der altbekannten Klaviatur typischer Hollywoodmomente mit pathetischen Reden und Geigenklängen.

aus cineman.ch

 

 

 
 

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Veranstaltung: Mittwoch, 23. September 18:00 - 19:30

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KiJuz Freudenstadt
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